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Im Gegensatz zu den anderen bacchantischen Bruderschaften der Champagne, die sich ausschließlich um die Promotion eines Cru oder einer Rebsorte kümmern, ist es die große Besonderheit des ORDRE DES COTEAUX DE CHAMPAGNE, die Weine der Champagne in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zu zelebrieren.

Die Rolle des ORDRE DES COTEAUX DE CHAMPAGNE besteht darin, die Champagneweine ,
ihre herausragenden Eigenschaften, ihre Vielfalt, die Art sie zu genießen sowie alle anderen Aspekte hervorzuheben, die zu ihrer Berühmtheit und ihrem Image als das renommierteste Symbol von Erfolg und Festlichkeit beitragen. Zu diesem Zweck organisiert die Bruderschaft Chapitres sowie Verkostungen und Aktivitäten zum Entdecken des Champagneweins, die sich an ein Netz bedingungsloser Anhänger richten (Fachleute aus der Gastronomie, Sommeliers, prominente Champagne-Liebhaber, Persönlichkeiten aus Showbusiness, Politik und Medienwelt). Durch diese verschiedenen Aktivitäten baut der ORDRE DES COTEAUX DE CHAMPAGNE die globale Kommunikationspolitik des berufsübergreifende Dachverbands Comité Interprofessionnel du Vin
de Champagne weiter aus.



Geschichte

 

Der Ursprung der Bruderschaft kann bis zu Beginn der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. In seiner dritten Satire spöttelte der französische Schriftsteller Nicolas Boileau über diese Vereinigung und insbesondere die „Marquis Friands“, die gefräßigen Markgrafen, die sie zweifellos inspiriert hatten.
Die Gesellschaft setzte sich damals aus jungen Adligen des Hofs von Ludwig XIV zusammen, vereint in einer liebenswürdigen, eleganten und gastronomischen Bruderschaft. In ihren Reihen findet man Namen wie St. Evremont, Mortemart, Ollonne und Brousse, die alle als Feinschmecker und große Weinkenner bekannt waren.

Insbesondere schätzten sie die aus den drei berühmten Champagne-Gebieten Aÿ, Avenay und Hautvillers stammenden Weine, was ihnen den Namen „Les Trois Côteaux“ (die drei Weinberge) und später die Bezeichnung „Ordre des Coteaux“ eintrug. Auch kamen zu dieser Zeit die Forschungen über die wichtigsten Grundsätze zur Champagneherstellung zu ihrem Abschluss.

Charles de Saint Evremont

 

 

Ab dem Jahre 1956 und auf Initiative von Commandeur Roger Gaucher sowie von François Taittinger, der die historischen Wurzeln der Bruderschaft wiederfand, ihr den derzeitigen Namen gab und als einer der ersten Weinhändler, zusammen mit Bernard de Nonancourt und Jacques Mercier, sein Haus den Chapitres der Bruderschaft öffnete, wurde der Ordre des Coteaux zum wahren Interessenvertreter aller Champagnehäuser und -winzer.

1992, nach dem Tod von Commandeur Georges Prade, dem Nachfolger von Roger Gaucher, sprachen sich die Champenois dafür aus, dem Ordre des Coteaux de Champagne eine bedeutende Rolle innerhalb des neuen Kommunikationsprogramms des berufsübergreifende Dachverbands „Comité Interprofessionnel des Vins de Champagne“ zu verleihen, um dessen Entwicklung weiter zu fördern. Der Ordre des Coteaux de Champagne umfasst heute fast viertausend Mitglieder auf der ganzen Welt.

 

Commandeure

 

Commandeur Antoine Roland-Billecart

Jahr Commandeur Haus
2015 Antoine ROLAND-BILLECART Billecart-Salmon
2013 Fabrice ROSSET Deutz
2011 Michel DRAPPIER Drappier
2009 Pierre-Emmanuel TAITTINGER Taittinger
2007 Pierre CHEVAL Gatinois
2005 Philippe COURT Tattinger
2003 Yves DUMONT Laurent-Perrier
2001 François-Xavier MORA Lanson-Marne et Champagne
1999 Jean-Marie LEFEVRE Pommery
1997 Marc BRUGNON Propriétaire-Récoltant
1995 Claude TAITTINGER Taittinger
1994 Bernard de NONANCOURT Laurent-Perrrier
1993 Yves BENARD Moët et Chandon
1992 Chistian de BILLY Pol Roger
1968 Georges PRADE  
1956 Roger GAUCHER Propriétaire récoltant

 

Die Hierarchie

 

Innerhalb des ORDRE DES COTEAUX DE CHAMPAGNE gibt es 3 verschiedene Stufen.


 

CHEVALIER/DAME CHEVALIER

 

OFFICIER/DAME OFFICIER

 

CHAMBELLAN/DAME CHAMBELLAN

 

 
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